Abschluss der Angeltour mit Höhen und Tiefen
Hier noch ein Blick in unsere Wohnung. Sehr komfortabel eingerichtet mit drei Schlafzimmern. Eigentlich für 6 Personen gedacht, somit für uns drei Angler sehr üppig. Entschädigt wurden wir an schlechten Wettertagen mit dem Blick auf’s Meer vom Wohnzimmer aus.


Unser Boot, ein 24 ft Boot mit 100 PS Dieselmotor, war etwas in die Jahre gekommen. Der Motor lief sehr gut und es lag bei windigen Verhältnissen – gegenüber anderen Booten – wie ein Brett auf dem Wasser.

Nachdem wir unsere Angelutensilien gesäubert und zusammengepackt hatten, haben wir das Boot gereinigt und an unseren Betreuer Karsten übergeben. Anschließend noch die Endabrechnung und der Übergang zu unserem obligatorischen Grillabend.

Am Donnerstag – 09. Juli 2026 – starteten wir in aller Frühe schon um 03:15 Uhr unsere Rücktour. In diesem Jahr etwa ca. 1 h früher, für ein entspannteres Fahren. Aber es kam leider ganz anders. Der Mercy meldete unterwegs Luftdruckprobleme hinten rechts. Na ja, kurz an die Tanke, Luft rauf und weiter ging’s. Dieses Phänomen folge dann aber im weiteren Verlauf der Tour in immer kürzeren Abständen. Geholfen haben wir uns mit dem Kompressor aus dem Bordwerkzeug, denn wir wollten ja unbedingt unsere Fähre – die ColorLine – in Oslo erreichen. Am Stadtrand von Oslo, ca. 25 Minuten von der Fähre entfernt, war Schluss mit Reifen aufpumpen.

Von den Einheimischen wurden wir an eine ca. 2 km entfernte Spezialwerkstatt verwiesen. Also Glück im Unglück, denn an einer anderen Autobahnabfahrt hätten wir bestimmt nicht so ideale Bedingungen vorgefunden. Also ging es im Schneckentempo auf der Felge mit Warnblinker und der Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer zur Firma „BestDrive“. Hier konnte man uns helfen.

Am Ende war es ein teurer Spaß. Da die Firma die entsprechende Reifengröße nicht vorrätig hatte, bekam der Mercy komplett neue Schuhe. Gegen 13:25 Uhr wurde uns das Auto zur Weiterfahrt übergeben. Die ColorLine und ein somit gebuchtes, sehr schmackhaftes Abend- und Frühstücksbüfett, würden wir nicht mehr erreichen. Also ging es dann weiter auf die ca. 1000 km Straßentour durch Norwegen, Schweden und Dänemark und kostenaufwändigen Fähre nach Hause. Am frühen Freitagmorgen, gegen 02:00 Uhr, haben unser Ziel total müde und wohlbehalten erreicht.



















